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04.09.2010 | Du bist hier: Startseite :: HSV-Trainer :: 

Bundesliga-Trainer von 1963 bis heute


Trainer Zeitraum S U N

Siegquote

Armin Veh ab 01.07.2010 0 0 0 0,0%
Ricardo Moniz 26.04.10-30.06.10 1 1 0 50,0%
Bruno Labbadia 01.07.09-26.04.10 12 12 8 37,5%
Martin Jol 01.07.08-26.05.09 19 4 11 55,9%
Huub Stevens 02.02.07-30.06.08 23 15 11 46,9%
Thomas Doll 18.10.04-01.02.07 36 20 23 45.6%
Klaus Toppmöller 23.10.03-17.10.04 14 5 14 42.4%
Kurt Jara 04.10.01-22.10.03 26 20 23 37.7%
Holger Hieronymus 18.09.01-03.10.01 0 1 1 00.0%
Frank Pagelsdorf 01.07.97-17.09.01 51 46 45 35.9%
Ralf Schehr 19.05.97-30.06.97 1 1 0 50.0%
Felix Magath 06.10.95-18.05.97 21 18 19 36.2%
Benno Möhlmann 23.09.92-05.10.95 31 36 38 29.5%
Egon Coordes 12.03.92-21.09.92 3 8 8 15.8%
Gerd-Volker Schock 05.01.90-10.03.92 28 22 23 38.4%
Willi Reimann 11.11.87-04.01.90 32 19 24 42.7%
Josip Skoblar 01.07.87-09.11.87 5 4 6 33.3%
Ernst Happel (Porträt) 01.07.81-30.06.87 109 53 42 53.4%
Aleksandar Ristic 19.12.80-30.06.81 8 5 4 47.1%
Branko Zebec 01.07.78-18.12.80 54 17 14 63.5%
Arkoc Özcan 28.10.77-30.06.78 8 5 9 36.4%
Rudi Gutendorf 01.07.77-27.10.77 6 1 5 50.0%
Kuno Klötzer 01.07.73-30.06.77 62 29 45 45.6%
Klaus-Dieter Ochs 01.07.70-30.06.73 36 26 40 35.3%
Georg Knöpfle 01.07.68-30.06.70 25 21 22 36.8%
Kurt Koch 01.07.67-30.06.68 11 11 12 32.4%
Josef Schneider 18.04.66-30.06.67 12 11 16 30.8%
Georg Gawliczek 01.07.64-17.04.66 22 12 25 37.3%
Martin Wilke 01.07.63-07.05.64 11 9 9 37.9%
Stand:Mai 2010
Er war nicht nur der erfolgreichste Trainer des HSV, sondern auch international einer der ganz Großen seiner Zunft - Ernst Happel. Von 1981 bis 1987 blieb der Wiener der Hansestadt treu, länger als jeder andere Trainer zu Bundesligazeiten beim HSV wirken durfte oder wollte. Die These, dass sich mit der Kontinuität der Erfolg einstellt,trifft im Falle Happel aber nicht ganz zu. Der "Grantler", wie er so gern wegen seiner Wortkargheit bei öffentlichen Auftritten genannt wurde, hatte beim HSV auf Anhieb größtmöglichen Erfolg. Schon in seiner ersten Saison holte er den Meistertitel, wiederholte dies im Jahr darauf und krönte diese Spielzeit mit dem Sieg im Europacup der Landesmeister. Zum Abschluss seiner T ätigkeit beim HSV führte Happel den HSV schließlich 1987 noch zum DFB-Pokalsieg und zur Vize-Meisterschaft und verabschiedete sich danach ohne größere Zeremonie. Nach vier Jahren beim FC Tirol wurde er noch österreichischer Nationaltrainer, erlag dann aber im November 1992 im Alter von 66 Jahren einem Krebsleiden.

Eine ähnliche Erfolgsserie wie Happel hatten viele auch seinem Vor -Vorgänger Branko Zebec zugetraut. Wie Happel hatte auch der Jugoslawe in der Saison 1978/1979 auf Anhieb den HSV zum Meistertitel geführt. Im Dezember 1980 aber setzte HSV-Präsident Wolfgang Klein Zebec' T ätigkeit nach diversen Ausfällen ein Ende. Zebec war an Alkoholproblemen, die in Verbindung mir seinem Leiden an der Bauchspeicheldrüse fatale Folgen hatten, gescheitert - wie danach auch in Dortmund, Frankfurt und Zagreb. Am 26. September 1988 starb Branko Zebec im Alter von 59 Jahren.

Vor Zebec und Happel hatte der bodenständige Kuno Klötzer den HSV auf die Erfolgsspur gebracht. 1976 f ührte er das Team zum DFB-Pokalsieg, ein Jahr später zum Triumph im damals noch existierenden Europapokal der Pokalsieger.
Doch schon vor dem 2:0 -Finalsieg über den RSC Anderlecht stand fest, dass Klötzer den Verein verlassen muss. Der damalige "Generalmanager" Dr. Peter Krohn hatte ganz Großes vor, was er mit "Weltenbummler" Rudi Gutendorf umsetzen wollte. Legendär sind noch heute die am Strand von Sylt gemalten taktischen Fantasien der beiden. Doch das Unternehmen scheiterte schon im Oktober 1977 wegen Misserfolgs. Gutendorf war es nicht gelungen, die eingekauften Stars Kevin Keegan und Ivan Buljan zu integrieren.

Auch der erste Bundesligatrainer des HSV, Martin Wilke, hatte vorzeitig, am 7. Mai 1964, seinen Stuhl räumen müssen.Und auch seinem Nachfolger Georg Gawliczek ereilte dieses Schicksal. Mit 25 Niederlagen in 59 Spielen ist er der erfolgloseste Trainer in der Bundesligageschichte des HSV.

Nach Ernst Happel (204 Spiele) kann Frank Pagelsdorf mit 142 Bundesligaspielen auf die zweitlängste Dienstzeit eines HSV- Trainers zurückblicken. Der Einzug in die Champions League als Bundesliga-Dritter im Jahr 2000 konnte er als größten Erfolg für sich verbuchen. Doch auch er musste wie alle regulären Nachfolger Ernst Happels - Skoblar, Reimann, Schock, Möhlmann und Magath - vorzeitig gehen - am 17. September 2001.

Artikel erschienen in der Welt am 22.08.2003


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